Hortus Heinfried

Der Hortus Heinfried ist ein Ort der Begegnung, der Erfahrung und der Rückbesinnung auf die Natur. Hier gebe ich Führungen und Seminare für Groß und Klein zu den Themen Artenvielfalt, Biodynamik, und dem Schaffen und Erhalten von Lebensräumen. Vor allem geht es dabei um das Leben mit der Natur und ihren Kreisläufen. So entwickle ich gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten zur aktiven Beteiligungen am Naturschutz – umsetzbar vom Betonblockbalkon bis zur Streuobstwiese.

Begonnen hat das Projekt als grüne Wiese, auf der zunächst nicht mehr als eine kleine Ertragzone und daneben eingie wenige Biodiversitätsmaßnahmen geplant waren. Schnell verselbstständigte sich in den Folgejahren der Wunsch, junge Menschen dazu zu ermächtigen, nachhaltig mit ihrer Umwelt umzugehen und dafür ein entsprechendes Bewusstsein zu entwickeln. Die ersten eingerichteten Lehrpfade waren und sind also Veranschaulichungen des Austauschs und der Wechselwirkung zwischen Mensch und naturnahem Garten.
Bis heute wächst der Hortus Heinfried nicht nur mit meinen Ideen, sondern mit denen der Menschen, die Teil dieser Umwelt werden. So haben wiederkehrende Besuche von Kindern wie Erwachsenen ihre Spuren hinterlassen – manche sichtbar, andere spürbar. Gemeinsam machen wir den Hortus Heinfried zu einem Ort der kulturellen Umweltbildung und zur Stärkung von Sozial- und Selbstkompetenzen.

Der Hortus Heinfried wird von mir privat unterhalten und für die Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen genutzt. Begeisterte Partner sind zum Beispiel Schulen, Vereine und bündische Organisationen aus der Region.
Darüber hinaus bietet er als Schulkinderbetreuung, für Ferienspiele oder aber private Veranstaltungen einen außerschulischen Lernort.
Eines meiner Kernanliegen ist das Verständnis vom naturnahen Gärtnern als geschlossener Kreislauf, welches ganzjährig intrinsisches Lernen anhand von permakultureller Ressourcennutzung, Insektenschutz und naturnahem Gärtnern umsetzt. Ein gesundes Umweltbewusstsein ist dabei ebenso relevant wie Bewegung und Spaß an der frischen Luft. Der Hortus Heinfried bietet dazu Lebens-, Lern- und Erfahrungsräume.

Jonas Heumann

E-Mail: 

Homepage: hortus-heinfried.de

Perma Anders

Seit 1998 pflanze und säe ich in meinen Garten rund ums im Dorfe gelegenen Kleinhof. Obwohl der Platz begrenzt ist, gibt es eine unbeschreibliche Vielfalt an essbaren Naturgeschenken. Jährlich wird es mehr, denn die Bäume werden immer größer. Jeden Winkel habe ich bepflanzt bzw. sich selbst entwicklen lassen. Ich liebe es zu beobachten, an welchen Stellen sich welche Pflanze wohl fühlt und leben möchte. Ich lasse besonders gerne Gemüse/Salat blühen und sich selbst aussäen, meine Spezialität sind auch Tomaten. Da ich besonders gerne Rohkost esse und möglichst viel autark werden möchte, habe ich leckere Fruchtpflanzen und experimentiere mit Exotischem und lagerfähigen Früchten. Im Frühling biete ich Wildkräuterführungen an und ansonsten auch gerne Führungen durch meinen Garten. Besonderes Interesse habe ich am Austausch mit Gleichgesinnten aus der Nähe und an Mithilfe bei meinem Projekt. Seit einige Jahren gibt es noch eine 15 Fußminuten entfernte Wiese, bei der ich ebenso angefangen habe zu pflanzen. Hier gibt es noch Möglichkeiten sich Neues auszudenken. Bei youtube hatte ich mal einen Film eingestellt, allerdings sieht man da nur Ansatzweise den Garten, da es mehr um Wildkräuter geht. https://www.youtube.com/watch?v=Akqd31zzjqQ.
Ich freu ich auf euch.
Eure Elke

„Perma Anders“
in der Kunstwerkstatt Anders
Elke Anders
Ottenstr. 9
34326 Altmorschen
E-Mail:
Homepage: www.kunstwerkstatt-anders.de
Telefon: 05664-930 776

Kleingarten Gensler

Wir bearbeiten seit 2007 unseren Kleingarten intuitiv in permakultureller Weise (und haben erst jetzt von dieser Bezeichnung gehört): Der Garten gehört den Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, die dort wohnen.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, zum einen die Biodiversität zu fördern, indem wir wuchernde Pflanzen zurücknehmen und immer wieder auch neue einbringe, Kompost nicht nur auf dem Komposthaufen werden lasse, sondern auch überall im Garten Verrottbares vergrabe, da der Boden jahrzehntelang nur ausgebeutet wurde und (nach 5 Jahren immer noch!) viel Nachholbedarf hat.
Zum anderen ziehen wir auch Nutzen aus dem dortigen Leben, indem wir in Maßen Nutzpflanzen anbauen.

Wichtig ist uns auch, andere Menschen einzuladen, sich dort wohlzufühlen. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen!

Leider stößt diese Art der Gartenarbeit bei unseren sehr konventionellen Nachbarn auf großen Widerstand, weshalb wir nur hoffen können unser kleines Paradies weiterhin zu behalten.

E-Mail:

Kontaktname:
Erdmuthe Gensler

Garten Nr. 59 des KGV Eschersheim
Nußzeil o.Nr.
60433 Frankfurt