Balmeggberg

Der Balmeggberg ist ein Permakultur-Projekt auf 1000 m ü.M. in den Zentralschweizer Voralpen im Emmental. Hier entsteht eine Permakultur-Anlage mit dem Ziel, den Bedarf an Lebensmitteln und Energie für die Lebensgemeinschaft mit 3 Familien und dem Begegnungsort weitgehend selber decken zu können. Um dies zu erreichen stehen 3 ha Wiesland und 3 ha Wald zur Verfügung. Permakultur auf dem Balmeggberg ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Anlage steht interessierten Menschen zur Verfügung, um hautnahe Erfahrungen mit dem Aufbau einer Kreislauflandwirtschaft zu machen.

Im Frühling, Sommer und Herbst besteht die Möglichkeit für Permakultur-Praktikantinnen und Praktikanten, um während mindestens einem Monat, Teil der Gemeinschaft zu sein und die täglichen Arbeiten zu teilen. Wir suchen interessierte Menschen, die auch bereit sind, nach und nach etwas Verantwortung im Garten, im Haus oder mit den Tieren zu übernehmen. Natürlich soll daneben auch Zeit bleiben, um in andere Arbeiten hinein zu schauen und den schönen Ort und die Umgebung kennen zu lernen.

Realisierte, entstehende und geplante Elemente: Pflanzenkläranlage, Erdstall für Hühnerhaltung, Pilzkulturen, Selbstversorgung mit Brennholz, Gemüsegarten mit Treibhaus, Lehmofen und Aussenküche, Haltung von Kaninchen, Schafen und Laufenten, Obst- und Beerengarten, Gärtnern mit Holzkohle. In der warmen Jahreszeit finden Kurse und Seminare zu Permakultur, Handwerk und anderen Themen in den Jurten auf dem Balmeggberg statt.

E-Mail:info@balmeggberg.ch
Website:www.balmeggberg.ch
Anton Küchler
Balmeggberg
3556 Trub

FindHof

Wir sind eine Gruppe von 5 Leuten, die auf einem geerbten Bauernhof seit 10 Jahren ein Seminarhaus (Findhof) betreiben. Seit einiger Zeit beschäftigt uns die Idee der Permakultur und wir haben begonnen, diese im zunächst noch geringen Umfang anzulegen.

Auf unserem Hof und im direkt angrenzenden Umfeld gibt es einiges an Land, was so bewirtschaftet werden könnte, hauptsächlich an nach Süden ausgerichteten Hängen, die teilweise schon terrassiert sind.

Unsere noch weiter zu entwickelnde Grundidee ist, Fachleute zu finden, die hier Workshops und Seminare geben möchten und die die bestehende Seminar-Infrastruktur zu besonders günstigen Bedingungen anmieten und nutzen und Ihre Kosten für gestaltete Flächen gegenrechnen können.

So dürfte es für Veranstalter möglich sein, preiswerte Seminare anzubieten und ausreichende Gegenleistung zu erhalten. Und der Findhof hat letztendlich auch etwas davon. Unser Streben ist nicht gewinnorientiert, es geht um die Verbreitung guter Ideen und die Weiterentwicklung des Findhofs in seiner bewußtseinserweiternden Funktion.

Vielleicht sind Sie als Fachmann, Landwirt, Lehrer, Dozent etc. daran interessiert, das Angebot zu nutzen, es ggf. auch zu verändern und es weiter zu entwickeln.
Für Vorschläge sind wir stets offen.

E-Mail
info@findhof.de

Website
www.findhof.de

Kontaktname und Kontaktadresse
Findhof-Opitz GbR
Joachim Opitz
An der Sülz 61
51789 Lindlar

PermaKultur Mutter Erde

Das Projekt besteht seit 2005. Zur Zeit findet auf dem Gelände schon Umweltpädagogik statt, vereinzelt Seminare zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Umweltbildung, alternative Energien usw.
Ab 2010 produzieren wir (Roland der Initiator des Projekts und Claudius als gelernter Gemüsegärtner) Gemüse, Obst u. Kräuter in möglichst naturnaher Kreislaufwirtschaft als Gemüseabo und als ab Hof Verkauf. Die Genehmigung zur teilweisen Nutzung d. Gebäude als Seminarhaus steht endlich an.
Da ich (Roland) zur Zeit alle auflaufenden Kosten des Projekts (2 kleine Häuser und 14,5 ha Land und Wald) alleine tragen „darf“ würde ich mich über engagierte und ehrliche Mitstreiter freuen, gerne auch finanziell als Teilhaber des Projektes.
In 2010 wollen wir auch unsere Gartengruppe wieder neu aufbauen, nachdem diese letztes Jahr leider Auflösungserscheinungen zeigte. Auch biete ich Familien, Freundeskreisen und anderen Gruppen an, Land zum Anbau von Gemüse usw. zu pachten und von der Anleitung eines Fachmanns zu profitieren.
Ich möchte alle Mitmenschen ansprechen, die selbstständig denken und handeln möchten für eine lebenswerte Zukunft. Hierzu soll das Gelände und das Projekt als Plattform dienen.
Näheres erfahrt ihr auf meiner Homepage bei einem Telefongepräch oder einem Termin vor Ort. Ruft mich gerne an und ich führe euch über das Gelände und erläutere mein Projekt näher.
Liebe Grüße aus Münster
Roland Rietkötter

Rietkötter’s Kotten
Hembergener Straße 103
48268 Greven-Hembergen

Valle de Sensaciones

Das Projekt „Valle de Sensaciones“ will anregen die Kreativität in einem sinnliche Kontakt mit der Natur auszuleben.

Die Vision ist die Kreation eines Platzes der durch seine natürliche Fülle, seine Gestaltung und seine Bauten, Objekte und ökologische Infrastruktur einlädt ihn mit erwachenden Sinnen und Gefühlen (span.: „sensaciones“) zu er-leben und dabei einen wachen Kontakt zum Geist der Natur, der Grundlage unserer Existenz, zu be-leben.

…ein Platz wo verschiedenste kreative Menschen einen Nährboden finden und so neue Initiativen erwachsen zwischen Kunst, Ökologie & Technik.

In unser kleines Paradies fliessen viele Ansätze ein: Permakultur, LandArt, Gemeinschaftsleben, einzigartige Lebensräume wie Baumhäuser und Höhlen, erneuerbare Energien, Lehmbau, Kunst, Skulpturen, Instrumentenbau, Weidenbau, Komposttoilette, Vollmondfeste, Schwitzhütten…

Neben den grundlegenden Themenbereichen wie Permakultur, natürliche Bauweisen, ökologische Technologien, u.s.w. ist es unser Anliegen eine lustvolle Einstellung gegenüber der Notwendigkeit unser Leben zu verändern zu vermitteln, bei der jedliche Initiative vom Zauber der Kreativität, der Kunst, der Musik, der Spiritualität, der Sinnlichkeit sowie dem Geist des Lebens in Gemeinschaft erfüllt ist.

Valle de Sensaciones / Achim
E – 18448 Yator
Spanien
www.sensaciones.de
valle @ sensaciones.de

Zegg (Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung)

Das ZEGG entstand 1991 aus einer 1978 gegründeten Gemeinschaft. Es liegt 80 km südwestlich von Berlin auf einem 17 ha großen Gelände. Das ZEGG ist ein internationales gemeinnütziges Bildungszentrum, das Modellentwürfe für ein sozial und ökologisch nachhaltiges Leben erarbeitet. Außerdem hat sich das ZEGG zu einem Vernetzungsort für Gemeinschaften und engagierte Menschen entwickelt, die in Politik, Ökologie und im sozialen Zusammenleben nach neuen Lösungen suchen.
Es bezieht sein Wasser aus einem eigenen Brunnen und klärt es in einer seit 1992 bestehenden modellhaften Pflanzenkläranlage. 1991 ersetzt das ZEGG vorhandene Braunkohlebrenner (80% Einsparung CO2) für Warmwasser und Heizung durch eine Holzhackschnitzelanlage. Das Brennmaterial kommt aus der Umgebung. (seit 2011 zusätzlich: 260m² Solarthermie und 45kW BHKW’s)
Stromverbrauch: 180 MW pro Jahr. Davon ca. 95% selber erzeugt, davon ca. 80% klimaneutral (57 kWp: PV; 15 kW: BHKW’s (Erdgas); Rest: Greenpeace Energy). Gesamt wurde der Stromverbrauch durch verschiedene Maßnahmen um 10% gesenkt, trotz 40% mehr Übernachtungen (Bewohner und Gäste).
Zwischen 1991 und 2011 gelang es uns durch Wärmedämmung und Sanierung existierender Gebäude den Energieverbrauch bei Heizung und Warmwasser um 40% zu reduzieren, obwohl gleichzeitig der beheizte Wohnraum um ca. 500 m² erweitert wurde und die Bewohner- und Gästezahlen stiegen.
Gemüse und Obst werden auf ca. 3-4ha biologisch angebaut (ca. 60% Selbstversorgung incl. Bildungszentrum). Es entstand eine große essbare Landschaft auf dem gesamten Gelände.

Regionale Stoff-Kreisläufe
Damit der Sandboden unseres Geländes speicherfähiger für Wasser und nährstoffreicher wird, wurde durch Mulchen mit altem Stroh von Bauern, Laub aus Parks und Gartenanlagen der Stadt Bad Belzig (ca. 150m³/a), Grasschnitt aus den Belziger Landschaftswiesen und mit Pappe eine Humusschicht aufgebaut. Im Sandboden Brandenburgs waschen mit starkem Regen oder mit Bewässerung, allerdings sowohl der Humus, als auch eingebrachter Lehm in tiefe Bodenschichten aus und muss ständig erneuert werden. Auf der Suche nach einer besseren Methode stieß das ZEGG 2012 auf Terra Preta und experimentiert seit 2013 damit. Pro Jahr werden dazu in einem Kon-Tiki Meiler 5-7m³ Biokohle hergestellt und mit gesammeltem Urin (wasserlose Urinale) aufgeladen. Anschließend Kompostierung mit Bokashi in Kompostmieten.

Beim Bauen und Renovieren wird auf nachhaltige Baumaterialien geachtet.
Es gibt unzählige Stellen, wo das ZEGG Permakulturprinzipien anwendet, beim Bauen, der Energieversorgung, beim Gemeinschaftsaufbau, beim Gemüseanbau und der Geländegestaltung. Zentral für Permakultur ist jedoch die essbare Landschaft und der Bodenaufbau seit über 20 Jahren. Die Vielfalt an Arten, Insekten, Vögeln, Pflanzen etc. ist enorm gestiegen seit 1991.

Es gibt noch eine Ökobroschüre im Internet (https://www.zegg.de/images/pdf-artikel/ZEGG-OekoBroschuere_DE.pdf) zu finden und eine neue Ökologische Webseite ist in Arbeit.

ZEGG
Rosa-Luxemburg-Straße 89
D-14806 Belzig
Tel:033841-595 10, Fax: 12
www.zegg.de

Kleinkrausnick und Zukunftsfähig e.V.

Hier wohnen derzeit Michaela Jacobsen und Robert Strauch. Es ist der Sitz des Vereins Zukunftsfähig e.V. Das Gelände umfasst ca. 1,2 ha und ist nach Süden geöffnet.

Die Infrastruktur besteht aus einer Scheune mit Werkatelier, Schlosserei und Sommerküche, Komposttoilette, Outdoordusche (solar), eine leerstehende Töpferei, einem großen Selbstversorgergarten mit Obstgehölzen, Beeren- und Gemüsegarten.

Eine ökologisch, systemische Weltsicht und die Gestaltungsprinzipien der Permakultur bilden die Basis unserer Art der Landnutzung und Lebensweise. Wir suchen Partner für langfristige Entwicklung gemeinschaftlich, solidarischer Lebensformen und Selbstversorgung mit handwerklich, künstlerischen Interessen, gerne mit Kindern.

Kontakt: Robert Strauch, Tel: 0179-4347324

Ökodorf Siebenlinden

Das Ökodorf Sieben Linden versteht sich als Modell- und Forschungsprojekt für eine zukunftsorientierte Lebensweise, in der Arbeit und Freizeit, Ökonomie und Ökologie, Individuum und Gemeinschaft, weltoffene und dörfliche Kultur in kleinen Lebenskreisen zu einem Gleichgewicht finden sollen.

Der ganzheitliche Ansatz sowohl in der Philosophie als auch in der Umsetzung macht Sieben Linden zu einem umfangreichen Beispiel für angewandte Permakultur. Sowohl in der Siedlungsplanung als auch in den unterschiedlichsten Detailbereichen (Wasser, Energie, Hausbau, Kommunikationsstrukturen, etc.) finden sich permakulturelle Lösungen.
Permakultur wird in Sieben Linden in Führungen vor Ort oder in theoretischen Vorträgen (im Ökodorf oder Außerhalb), bei Einführungsseminaren, Tagesworkshops oder in der Ecovillage Design Education vermittelt.

Ökodorf Siebenlinden
Sieben Linden 1
38489 Beetzendorf
Tel: 039000-51235
http://www.siebenlinden.org

info@siebenlinden.org